Samstag, 29. August 2015

[Rezension] Das Labyrinth der Träumenden Bücher

Inhalt:
Am Ende des ersten Bandes "Die Stadt der Träumenden Bücher" hatte unser Protagonist Hildegunst von Mythenmetz bereits viele Abenteuer bestanden. Nun ist er ein gefeierter Schriftsteller, lebt wieder auf der Lindenwurmfeste und genießt sein Leben, als er einen mysteriösen Brief erhält. Einen Brief aus den Katakomben unter Buchhaim von jemandem, von dem er eigentlich weiß, dass er tot sein müsste.
Sofort reist er zurück nach Buchhaim und hier hat sich seit seinem letzten Besuch einiges verändert. Während er noch versucht sich zurecht zu finden in dem wirr war aus Puppen die sich nun überall finden, lernt er mehr über die neue Kunstform des Puppetismus. Es geht sogar soweit, dass er den Schöpfer dieser neuen Bewegung kennen lernt und der erinnert ihn an einen sehr unfreundlichen alten Bekannten. In was ist Hildegunst da nur reingeraten? Und  was hat es mit dem Brief und den Katakomben auf sich?

Meine Meinung:
Ganz ehrlich, dieses Buch ist eigentlich eine Art Vorgeschichte zu "Das Schloss der Träumenden Bücher" das diesen Oktober endlich erscheinen wird! Im gesamten Buch befindet Hildegunst sich in Buchhaim und lernt die neue Welt und ihre Besonderheiten dort kennen.
Das mag jetzt langweilig klingen aber Walter Moers schafft es, daraus eine wirklich spannende Geschichte zu schaffen. Denn in Zamonien ist ja bekannterweise nichts so unschuldig wie es aussieht. Nach dem Brief den er am Anfang erhält (wenn ihr Band 1 gelesen habt wird er euch schocken!) weiß man nicht wem Hildegunst trauen kann und wem nicht, was das ganze zu bedeuten hat, ob das alles wirklich wahr ist und wie er das herausfinden soll...

Ich war die ganze Zeit so angespannt weil ich dachte gleich passiert was, gleich passiert was. Und gegen Ende wurde es dann tatsächlich spannend und atemlos und .... dann war das Buch aus!

Das ist auch kein Spoiler, auch wenn es so klingt. Es ist weitgehend bekannt, dass "Das Labyrinth der Träumenden Bücher" einer der gemeinsten Cliffhanger in der Literatur ist, weil Walter Moers ein ganzes Buch als Auftakt für das nächste verwendet hat, das dann noch lange nicht erschienen ist.
Das Buch war allerdings lustig, die Idee mit dem Puppetismus, sehr verrückt und passte perfekt zur Geschichte und bringt viel Spannung und Fantasie rein. Und das Ende lässt viel Hoffnung für Band 3 aufkommen!

Also alles in allem bekommt das Buch von mir 4 von 5 Punkten. Es war lustig, interessant und ein super Auftakt mit fiesem Cliffhanger, aber etwas mehr Spannung wäre toll gewesen.

Liebste Grüße und noch einen schönen Samstag euch allen :)
Katharina

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