Samstag, 23. August 2014

[Rezension] Burned

Inhalt: 
Pettyn Von Stratten wird von ihren Eltern streng Mormonisch erzogen. Als sie jedoch anfängt fragen zu stellen über Gott, die Rolle von Frauen, Sex und Liebe, fängt die perfekte Welt die ihre Eltern aufgebaut haben zu zerfallen. Die saubere Fassade die die Familie nach außen hin zeigt, verbirgt was wirklich vor sich geht.
Als Pettyn dann auch noch mit einem nicht mormonischen Jungen ausgeht, gerät alles aus den Fugen und sie wird von ihren Eltern weggeschickt um mit ihrer Tante in Nevada zu leben, weit ab von Zivilisation und allem, was sie verführen könnte.
So haben ihre Eltern es sich vorgestellt, doch Pettyn lernt, dass nicht alle Erwachsenen nur dazu da sind ihr Grenzen zu geben und ihr vorzuschreiben was sie tun soll. Bei ihrer Tante fühlt sie sich wohl und findet sogar den ein oder anderen Freund.
Doch kann das gut gehen?

Meine Meinung:

Dieses Buch habe ich vor einer Weile gelesen und bei einem Blick auf meine Rezensions Seite gerade festgestellt, dass ich es noch nicht rezensiert hatte.

Wie ich bereits oft erwähnt habe, behandelt Ellen Hopkins in ihren Büchern sehr ernste Themen und somit ist dies, auch wenn es so scheint, keine reine Liebesgeschichte. Es geht darum, was hinter der Religion steckt die in diesem Roman behandelt wird und wie die Regeln die der Glaube den Eltern vorgibt, sich auf die Kinder auswirkt. Zu welchen Längen sie gehen um ihn durchzuführen. Und was passiert wenn sich jemand aus der Gemeinde plötzlich fragt, ob er an das selbe glaubt wie sie?

Außerdem fand ich es sehr interessant wie Ellen Hopkins ohne es direkt zu sagen gezeigt hat, dass gerade in streng gläubigen Gemeinden nicht immer alles mit rechten Dingen zu sich geht. Und ich möchte gar nicht anfangen verschiedene Religionen zu beschuldigen oder irgendwas. Schließlich geht es hier um Individuen und nicht um die gesamte Gruppe. ;)

Der Schreibstil ist wie immer sehr aussage kräftig und ich fühlte mich mit dem Schicksal von Pettyn verbunden. Man kann wirklich gut verstehen was sie fühlt und worüber sie sich Gedanken und Sorgen macht.

Was ich allerdings sagen sollte ist: Falls ihr zum ersten mal ein Buch von Ellen Hopkins lest weiß ich nicht ob ich euch raten würde hiermit zu beginnen denn um es ganz offen zu sagen: "Burned" hat von allen 8 Büchern die ich bisher von ihr gelesen habe das tragischte Ende genommen.
Ihre Romane laufen oft nicht gerade auf ein "and they lived happily ever after" hinaus, weil sie eben über ernste Dinge schreibt und es im wirklich Leben nunmal nicht immer alles gut geht. Aber hierbei, war ich (und bin ich nach der langen Zeit immer noch ) schon beinahe schockiert! Einer der Gründe warum ich die kürzlich erschienene Sequel "Smoked" bisher noch nicht gekauft habe ;)

Alles in allem eine seeehr gelungene Geschichte aber von allen Ellen Hopkins Büchern nicht mein favorite. Deshalb gebe ich 3 1/2 von 5 Punkten. (3 wäre schon wieder zu wenig aber eine 4 ist es mir auch nicht wert... :/ )
Für mehr Rezensionen zu Ellen Hopkins' Romanen einfach oben auf Rezensionen klicken, dort sind einige die ich eher empfehlen würde :)


Euch allen noch einen schönen restlichen Samstag.
Liebste Grüße,
Katharina

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