Sonntag, 30. Oktober 2011

Der Club der toten Dichter

Habe das "Dead Poets Society" von N.H. Kleinbaum gerade auf Englisch für die Schule fertig gelesen :) Glücklicherweise besitzte ich es auch auf Deutsch (Der Club der Toten Dichter), daher der Klappentext :D

Klappentext:
Todd Anderson und seine Freunde vom Welton Internat können kaum glauben, daß sich ihr Schulalltag völlig verändert hat, seit ihr neuer Englischlehrer John Keating sie aufgefordert hat, aus ihrem Leben etwas Besonderes zu machen.
Von Keating ermuntert, lassen sie den vor Jahren gegründeten Club der toten Dichter wiederaufleben - einen Geheimbund, in dem sie frei von Zwängen und Erwartungen ihren Gefühlen freien Lauf lassen können. Als Keating ihnen die Welt der Dichter erschließt, entdecken sie nicht nur die Schönheit der Sprache, sondern auch die Bedeutung des Augenblicks. Doch schon bald stellt sich heraus, daß die neugewonnene Freiheit tragische Konsequenzen hat ...

Inhalt:
Das Buch spielt in Vermont um 1958. Die Welton Academy ist ein Jungeninternat. Es wird geführt vom Schulleiter Nolan, welcher eiserne Regeln vertritt. Fehltritte werden mit Strafpunkten oder auch Körperlichen Strafen abgetan. Die Jungen haben zu ihrem Unterricht zu erscheinen, ihre Hausaufgaben ordentlich zu erledigen und natürlich, alles zu tun um an einem guten Collage aufgenommen zu werden. Hierbei spielen jedoch weniger ihre eigenen Wünsche eine Rolle, als viel mehr die ihrer Eltern. Denn wenn ihre Eltern ihnen sagen sie werden einmal Arzt, Anwalt oder Bänker, dann haben die Jugen keine Wahl als diesen Wünschen nachzukommen.
Doch dann tritt ein neuer Lehrer in ihren Schuleintag. Mr. Keating, der neue Englischlehrer, hat ganz eigene Lehrmethoden. Er hält sich nicht an das vorgegebene Buch sondern unterrichtet die Jungen darin, sich selbst ihre Gedanken zu bilden. Sie sollen das tun, was ihnen Richtig erscheint und aus dem allgemeinen Trott raus, ihrer Individualität freien lauf lassen. Als die jungen Freunde Neil, Knox, Charlie, Todd, Pitts und Meeks dann in Mr. Keatings Jahrbuch den Begriff "Der Club der toten Dichter" entdecken, werden sie neugierig.
Keating erklärt ihnen, dass es dabei um einen Club geht, in dem sich junge Freunde trafen um "den Mark des Lebens in sich aufzunehmen, um nicht einmal aufzuwachen und zu entdecken, dass man niemals gelebt hatte!"
Die Jungen beginnen sich regelmäßig zu treffen und sich Gedichte und anderes vorzutragen. Dabei geht jeder seinen eigenen Wünschen nach. Neil will nichts mehr, als Theater zu spielen, Knox will seine große Liebe Chris (ein Mädchen!!) für sich gewinnen, Charlie will einfach herausfinden, was er wirklich vom Leben erwartet und Todd geht endlich aus sich heraus und hört auf schüchtern zu sein ...
Doch sehr schnell wendet sich das Blatt und die Jungen entdecken, dass es gar nicht so einfach ist aus der jahrelangen Tradition herauszutreten.

Meine Meinung:
Das Buch "Der Club der toten Dichter" ist meiner Meinung nach wirklich empfehlenswert. Schon bevor ich es als Schulbuch gelesen habe, hatte ich es daheim und war begeistert.
Die Welt in der die Hauptfiguren leben, ist uns allen bekannt. Mitte des 20sten Jahrhunderts eben ... Doch man kann sich heutzutage gar nicht mehr vorstellen, wie die Jugendlichen oftmals unter ihren herrischen Eltern gelitten haben müssen! Heute, wo man selbst bereits mit 16 beginnt sich zu entscheiden welche Ausbildung man antreten möchte oder ob man lieber die Schule weiter machen möchte. Welche Berufe man mag und welche nicht...! Es scheint uns unbegreiflich dass diese Jungen, diese Wahl gar nicht hatten, dass ihre Eltern ihnen einfach vorschrieben welchen Beruf sie einmal ausüben werden.
Deshalb finde ich, dass das Buch wirklich die Leseerfahrung wert ist! Und dabei ist es auch noch wirklich schön geschrieben. Denn im "Club der toten Dichter" werden natürlich viele schöne Gedichte vorgetragen :) Eigene und auch ein paar von berühmten Autoren wie zum Beispiel Whitman. Außerdem wird gegen Ende des Buches "Ein Sommernachtstraum" von Shakespeare aufgeführt, daher werden einige Verse zitiert! (:

Ich kann euch also nur empfehlen -> Lest es!! :)



Das Buch hat auf Deutsch 158 Seiten, ist im Bastei Lubbe Verlag erschienen und kostet nur 7€
Das Buch hat auf Englisch 166 Seiten, ist im Hyperion Verlag erschienen und kostet nur 6.20€

1 Kommentar:

  1. Hallo.
    Ich habe einen neuen Award für dich :) Ich hoffe du hast ihn noch nicht.
    Schau doch mal vorbei: http://annabells-leseecke.blogspot.com/2011/10/award-nummer-8.html
    LG
    Annabell

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