Dienstag, 16. Dezember 2014

[Rezension] The Giver

Inhalt:
Jonas lebt in der Community, was außerhalb seiner Community liegt, weiß er nicht. Weiß niemand außer die Ältesten. Doch Jonas will es auch nicht wissen, er weiß, dass es so sein soll.
Die Community folgt strengen Regeln. Jede Familieneinheit besteht aus einem Mann und einer Frau denen erlaubt wurde, zusammen zu sein und jeweils einen Sohn und eine Tochter aufzunehmen. Die Kinder werden nicht von der Familie selbst geboren sondern zugeteilt.
Jeden Abend erzählt die Familieneinheit am Esstisch wie sie sich den Tag über gefühlt hat und jeden Morgen erzählen sie von ihren Träumen, falls sie welche hatten. Es gibt keine Geheimnisse, keine Lügen, keinen Unterschied zwischen dem Tagesablauf einzelner Mitglieder der Community. Jedes Leben folgt einem bestimmten Plan.
Als Jonas in seinem 12ten Jahr einem Beruf zugeteilt werden soll, wird er zunächst nicht genannt, doch dann bekommt er eine ganz besondere Aufgabe. Er soll der neue "Hüter der Erinnerungen" werden. Derjenige der alle Erinnerungen aus der Vergangenheit und Gegenwart der Menschen kennt um dem Rat bei schwierigen Entscheidungen zu helfen.
Jonas erhält nun nach und nach Erinnerungen, sowohl schreckliche von Krieg und Schmerz, bei denen er versteht warum die Bevölkerung diese nicht erhalten soll. Aber auch wundervolle durch welche ihm aufgehen, was der Community alles entgeht.
Und nach und nach kommt Jonas hinter die Geheimnisse der Community.


Meine Meinung:
Eine etwas längere Inhaltsangabe als sonst aber die Welt in der "The Giver" spielt ist so völlig anders von unserer, meine Beschreibungen sind erst ein Anfang von allem was es dort zu erfahren gibt.

Als ich mit dem Buch anfing wusste ich nicht mehr als ihr jetzt, und ich war total begeistert. Der Schreibstil von Lois Lowry ist wirklich fesselnd was zum teil daran liegt wie er alles beschreibt ohne direkt zu viel zu verraten aber auch daran wie gut man sich in Jonas hineinversetzten kann. Man versteht wie er sich als Teil der Community fühlt und diese Gefühle sind keineswegs negativ sondern ganz nüchtern und neutral. Für ihn ist dieses Leben normal und das wird es auch für uns, wenn wir uns darauf einlassen. Doch nach und nach schleichen sich Elemente ein, mit denen wir nicht vertraut sind und die uns seltsam vorkommen.

Lois Lowry hat etwas völlig neues geschaffen. Es ist keine typische Dystopie wo man von anfang an sagt "Oh das ist Unrecht. Das ist Falsch. Das ist Böse". Seine Welt ist tiefgründiger, man weiß nicht ob sie gut oder böse ist, oder ob das überhaupt so einfach zu sagen ist?!

Ich war von diesem Buch unglaublich begeistert! Das alles hab ich nochmal einsinken lassen denn kurz nachdem ich das Buch beendet hatte war ich völlig fertig und wusste gar nichts mehr zu sagen. Aber auch jetzt nachdem ich schon einige Zeit durch bin, bin ich noch total begeistert und ich würde dieses Buch wirklich jedem empfehlen!

Definitiv einen Versuch wert! Ich wurde nicht enttäuscht und gebe dem Buch deshalb 5 von 5 Punkten und ein <3 denn es war definitiv eins meiner liebsten Bücher in 2014!

1 Kommentar:

  1. Hi Kat, ich habe das Buch vor vielen Jahren in der Schule gelesen und es hat meine Dystopiesucht geweckt. Danach hatte ich mir 1984 geschnappt und alle anderen Klassiker. Aber der Hüter hat immer noch einen besonderen Platz in meinem Herzen, weil die Ungerechtigkeit eben so unterschwellig ist und einem nicht sofort ins Gesicht springt.
    Von der Geschichte gibt es übrigens noch weitere Fortsetzungen, die in derselben Welt spielen. Teil 2 habe ich schon hier und muss ihn endlich einmal lesen.
    Liebe Grüße

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