Dienstag, 21. Oktober 2014

[Rezension] The Man in the High Castle

Inhalt:
Diese Geschichte spielt in einer Welt, in welcher der zweite Weltkrieg einen etwas anderen Ausgang genommen hat. Mit etwas anders meine ich: Die Deutschen und Japaner haben den Krieg gewonnen und besetzen Amerika und andere Staaten. Die Handlung spielt in Amerika, welches sich in deutsches und japanisches Staatsgebiet aufteilt. In den jeweiligen Gebieten herrschen verschiedene Gesetze und selbst die beiden Supermächte, sind nicht einer Meinung.
Wir folgen verschiedenen Charakteren die sowohl von deuschem als auch japanischen Staatsgebiet kommen. Unter ihnen sind Deutsche, Japaner, Juden, Amerikaner, Menschen die unterdrückt werden, Menschen die nichts wert sind, Menschen die im Dienstleistungsbereich arbeiten und Menschen in Machtpositionen. Somit bekommt man einen guten Einblick in alle Aspekte dieser Welt.
Außerdem steht ein Buch im Mittelpunkt der Handlung. Dieses Buch heißt "The Grashopper lies heavy" und erzählt von einer parallelen Realität in welcher Deutschland und Japan verloren und stattdessen Amerika und England gewonnen haben. Dies lässt das Buch relativ politisch werden, da von verschiedenen Charaktergruppen diskutiert wird welche Realität besser wäre.

Meine Meinung:
Ich hoffe, dass meine Zusammenfassung einigermaßen logisch ist. Dieses Buch hat sehr viele parallel verlaufende Handlungen, welche alle zur Haupthandlung beitragen. Außerdem gibt es dann auch noch die parallele Realität des Buches im Buch und das alles trägt dazu bei, dass es sehr schwer zusammen zu fassen ist!
Verständlich ist es hingegen, wenn man es liest, auf jeden Fall!
Die ersten 2 bis 3 Kapitel braucht man zwar um sich in die Welt und die Handlung reinzulesen aber das ist man ja von Dystopien nicht anders gewöhnt, egal ob Klassiker oder nicht. Wenn man sich dann erst einmal auskennt, ist die Geschichte wirklich fesselnd und interessant.

Obwohl das ganze sehr politisch war, hat es mich unglaublich interessiert. Allein die Vorstellung dass Deutschland den Zweiten Weltkrieg gewonnen hat und welche folgen das haben würde, ist schockierend, deshalb lässt die Welt die Philip K. Dick geschaffen hat einen nicht mehr los.

Dem Buch gebe ich 3,5/4 von 5 Punkten.
Ich fand den Schreibstil, die Idee und die Ausführung wirklich gut. Allerdings ist das politische Thema nicht für jeden geeignet würde ich sagen und etwas, das mich gestört hat war, dass die Haupthandlung etwas untergeht zwischendurch. Außerdem kommt es zwar zu einem Höhepunkt, danach bricht das ganze allerdings etwas apprupt ab. Ich denke, dass das Absicht war, aber mich hat es gestört.
Schlecht ist das Buch aber auf keinen Fall! Ich würde es definitiv weiter empfehlen :)

Liebste Grüße,
Katharina

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