Donnerstag, 8. März 2012

Emilia Galotti

Neue Rezension :) Tatsächlich, ich bin schon fast stolz auf mich, weil ich in letzter Zeit so wenig dazu kam was zu schreiben und jetzt dann endlich mal was auf die Reihe bekomme :D

Klappentext:
(da es ein Reclam Buch ist, ist der Klappentext... naja ... eher speziell...)

Versuchung und Verführbarkeit sind zentrale Motive von Lessings bürgerlichem Trauerspiel (uraufgeführt 1772), einem Schlüsselwerk der Aufklärung und Empfindsamkeit. Das Drama Emilias, deren Ehre durch intrigante Fürstenwillkür bedroht wird, stellt eindringlich die Frage nach der öffentlichen Rechenschaftspflicht der Herrschenden. Nicht zuletzt ihr tragisches Ende verleiht den neuen bürgerlichen Werten Autorität.

Inhalt:
Im Drama geht es um Emilia Galotti, ein sehr frommes Mädchen, das ihren Eltern gehorscht und immer tut was ihr Stand von ihr verlangt. Sie geht oft in die Kirche und ist mit einem Grafen verlobt. Doch auch der Prinz ist in sie verliebt. Er und ein Diener, setzen alles daran, Emilia von ihrem Grafen wegzubringen um dem Prinzen seine Chancen zu sichern. Am Tag der geplanten Hochzeit von Emilia und Graf Apiani, spricht der Prinz am Morgen in der Kriche auf Emlilia ein, doch diese weißt ihn ab. So einfach lässt er sich jedoch nicht aufhalten. Mit Hilfe seines Dieners Marinelli will er Emilia für sich gewinnen, doch dazu müssen sie zunächst den Grafen Apiani aus dem Weg räumen...
Und, da es nunmal ein Trauerspiel ist... könnt ihr euch denken, dass es nicht gut enden wird.

Sprache:
Ich finde Lessings Sprache sehr einfach zu lesen! Im gesamten Buch habe ich höchstens zwei Worte gefunden, die noch nicht in modernem Deutsch geschrieben waren. Ansonsten war alles gut zu verstehen und sogar die Monologe einiger Figuren waren nicht so kompliziert, wie ich es von einigen anderen Dramen gewohnt bin! Außerdem verwendet Lessing ab und an sehr schöne Formulierungen :)
Mein Lieblingssatz war: "Wer über gewisse Dinge den Verstand nicht verlieret, der hat keinen zu verlieren."
Das fand ich richtig schön auf den Punkt gesagt! :)
Für die Sprache bekommt Lessing von mir also ein großes Plus! :)

Figuren:
Die Charaktere sind alle auf die Kürze des Dramas, sehr gut ausgestaltet. Es ist als würde man sie schon ewig kennen! Der einzige der mir unsympatisch war, war Marinelli, aber ich denke, das war beabsichtigt ;) Die anderen FIgurens ind wirklich sympatisch und es wird schnell deutlich wer was will und wie weit er für seine Ziele gehen wird.

Meine Meinung:
Also, als ich mit Emilia Galotti angefangen hab, hatte ich mir keine zu großen Hoffnungen gemacht. Das einzige bürgerliche Trauerspiel as ich bisher gelesen hatte war "Kabale und Liebe" von Schiller gewesen und das war nicht so super! Aber Emilia Galotti war echt total guuut!! :)
Ich fand die Handlung interessant und spannend. Man muss ich natürlich auf die Zeit in der es spielt einlassen, ansonsten kann man das Handeln der Galottis finde ich nicht nachvollziehen. Wenn man sich allerdings drauf einlässt, ist es super!
 Außerdem fand ich die Sprache wie gesagt gut, mit flüssig zu lesenden Dialogen. :)

Ich kann jedem, der sich für Klassiker interessiert und dieses Buch noch nicht gelesen hat, raten das zu tun. Es ist auch nicht sonderlich dick, sodass man nicht beginnt sich zu langweilen! Ganz einfach ein gut gestaltetes Drama in 5 Akten! :)
Seid gespannt! ;)
Das Buch bekommt von mir 5 Kleeblätter. ;) Ich weiß einfach nicht was ich daran auszusetzten haben sollte :)


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