Samstag, 28. September 2013

[Kurzrezi] Crank - Ellen Hopkins

Inhalt:
Kristina Snow ist die perfekte Tochter. Eine gute Schülerin mit netten Freunden um die man sich keine Sorgen machen muss. Doch dann kommt sie auf die Idee im Sommer ihren Vater zu besuchen und ihr ganzes Leben verändert sich.
Bei ihrem Vater kommt Kristina in berührung mit Alkohol und Drogen. In ihr rührt sich etwas, das bisher versteckt war. Ein Teil von ihr den sie unterdrückt hat und der kommt nun zum Vorschein. Diese Seite von ihr, nennt sie Bree.
Bree übernimmt das Ruder und Kristina's vorher so geordnetes Leben wird von nun an von der Sucht regiert.

Meine Meinung:
Crank war das erste Buch das ich von Ellen Hopkins gelesen habe und danach war sie meine absolute Lieblingsautorin. Sie schreibt in freien Versen (wie ich bereits in anderen Rezensionen ihrer Bücher erwähnt habe, ich weiß ;) ) und das verleiht der ganzen Geschichte einfach unglaublich viel Ausdurck. Die Geschichte die sie uns in "Crank" erzählt beruht zum Teil auf wahren Begebenheiten. Undzwar basiert der Charakter von Kristina auf Ellen Hopkins' Tochter. Das bringt einem das ganze irgendwie noch Näher. Ellen Hopkins schreibt diese Bücher um die Jugend mit diesen Themen zu konfrontieren anstatt davor die Augen zu verschließen. Das finde ich unglaublich toll.

Während des Buches wächst einem Kristina, aus deren Sicht erzählt wird, sehr ans Herz und es tut einem weh zuzusehen was mit ihr passiert. Aber so "versteht" man auch was sie sich dabei denkt. Besonders die Kapitel in denen sie auf Drogen ist oder total ausgelaugt weil sie keine mehr hat. Die Verleugnungen, das "Ich bin nicht süchtig, ich kann jederzeit aufhören" Das alles ist unglaublich schlimm zu sehen. Und das Ende...
Ihr solltet das Buch wirklich lesen! Es gibt zwei Folgebände. "Glass" und "Fallout".
Auf Deutsch ist bisher leider nur "Crank" erschienen.

Ohne Zweifel: 5 von 5 Punkten!

1 Kommentar:

  1. Ich habe gerade mal auf Amazon in das Buch reingelesen, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich mich an den Schreibstil gewöhnen kann... Der ist ja wirklich mal was ganz anderes, was ja eigentlich gut ist!

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